BEN LIEBT ANNA PDF

Auf dem Schulhof wirft er ihr absichtlich einen Tennisball an den Kopf. Sofort tut es ihm leid. Als er sich bei Anna entschuldigt, rutscht ihm heraus, dass er sie mag. Jetzt geht Anna ihm nicht mehr aus dem Kopf. Er kann sich nicht auf seine Hausaufgaben konzentrieren, weil er immerzu an sie denken muss. Holger ist dreizehn, lacht Ben aus und verpetzt ihn bei den Eltern.

Author:Milmaran Mujin
Country:Azerbaijan
Language:English (Spanish)
Genre:Business
Published (Last):5 November 2012
Pages:441
PDF File Size:13.30 Mb
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ISBN:612-3-15933-661-1
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If you own the copyright to this book and it is wrongfully on our website, we offer a simple DMCA procedure to remove your content from our site. Start by pressing the button below! So ist es auch mit Ben. Und auch Anna hat Ben eine Weile sehr lieb gehabt. Ich erinnere mich gut, wie ich mit sieben Jahren zum ersten Mal verliebt war. Es ist nicht die Anna in diesem Buch. Ben hat Anna eine Weile sehr lieb gehabt.

Und Anna Ben. Das sagt sie immer, wenn er in der Nase popelt. Mutter hat ziemlich falsche Vorstellungen von Indianern. Nun hat sie ihn durcheinander gebracht. Doch gleich spielt sie wieder die Strenge. Er und Holger rufen Mutter Grete. Vater sagt Gretel zu ihr. Wo es so alte Ferkel doch gar nicht geben kann. Und mach gleich deine Hausaufgaben. Wenn der Holger kommt, soll er sie nachgucken. Das ist er nicht immer.

Dort arbeitet sie nachmittags. Sie ist Arzthelferin. Erst guckt er ein riesiges Loch in die Luft. Dann geht er in sein Zimmer und holt sich das Tierbuch mit den vielen Bildern. Dann setzt er sich wieder an den Tisch. Dann zieht er das Rechenheft und das Rechenbuch aus der Tasche. Dann klappt er es auf. Dann bohrt er wieder in der Nase. Die Aufgaben kommen ihm noch schwerer als sonst vor. Wahrscheinlich weil in seinem Kopf ganz andere Gedanken sind.

Sonst gar nichts. Als Holger kommt, ist Ben noch nicht einmal mit der ersten Aufgabe fertig. Holger ist prima. Er hilft ihm gern. Sie sind gar nicht so schwierig. Richtig verknallt? Er kann nichts mehr sagen. Und es ist so, als ob man Bauchweh hat. Vielleicht war das auch nur Einbildung. Erst heulst du fast und jetzt Er stellt seinen Rekorder ganz laut. Aber das kann er nach dem Krach nicht mehr. Er holt die Meersau Trudi aus ihrer Kiste und streichelt sie.

Jetzt pfeift sie. Seid nett zu ihr. Sie ist erst seit einem halben Jahr in Deutschland. Vorher lebte sie mit ihren Eltern in Polen. Sie hatte keine Jeans an, sondern ein zu langes, altmodisches Kleid. Sie hatte nur einen Zopf und auch der war zu lang.

Ein paar fingen an zu kichern. Anna tat so, als merkte sie das alles nicht. Ben fand, Anna passe nicht in die Klasse. Er musterte sie noch einmal. Da hob sie den Kopf und guckte ihn an. Er fuhr richtig zusammen. Sie hatte riesige braune Augen, die waren ungeheuer traurig. Solche Augen hatte er noch nie gesehen.

Sie machen einem Angst. Herr Seibmann mahnte die Klasse nicht gemein zu sein. Das tat sie nicht. Katja fand Anna ekelhaft.

Mit zehn kann die nicht einmal richtig schreiben. Er packte Katja am Arm. Du stinkst doch selber. Ben liebt Anna!

Sie wurde im Gesicht rot und zappelte. Die war ihm anzusehen. Es gelang ihr nicht. Sie wischte sie immer wieder weg und schniefte dazu. Bei Anna ist das noch viel schlimmer. Sie ist in einem anderen Land, in Polen, aufgewachsen und zur Schule gegangen.

Dort, in der Schule, hat sie nur polnisch gesprochen. Zu Hause deutsch und polnisch. Ihre Eltern haben in Polen gelebt, aber sie sind Deutsche. Sie haben den Antrag gestellt in die Bundesrepublik umzuziehen.

Nun sind sie da. Sie wollen endlich zu Hause sein. Anna auch. Ihr macht es ihr schwer. Sie hatte den Kopf gesenkt. Selbst Regine gab es auf, ihr helfen zu wollen. Die ist saudumm, kann ich euch sagen. Den hatte irgendeiner auf dem Schulhof gefunden. Sie hatten ihn sich im Rennen zugeworfen. Ben, Bernhard und Jens. Anna stand unter dem Kastanienbaum an der Schulhofmauer. Sie stand da wie ein Ausrufezeichen. Richtig vorwurfsvoll.

Ben fand das doof. Die will nicht! Der Ball traf Anna mitten auf die Stirn. Es klatschte. Anna schrie kurz auf. Alle anderen waren stehn geblieben, hatten ihre Spiele unterbrochen und schauten auf Anna. Sie blieb still, rieb sich die Stirn, drehte sich sehr, sehr langsam zur Mauer. Es ist wahr, er hat Anna treffen wollen. Er hat ihr sogar wehtun wollen. Jetzt bist du auf einmal feige, was? Die Pause war zu Ende. Ben schlenderte hinterher, ging aber nicht ins Klassenzimmer. Er wollte doch auf Anna warten.

THE LONESOME WEST SCRIPT PDF

Ben liebt Anna

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ARTRITIS SERONEGATIVA PDF

Ben liebt anna

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